Ärzte Zeitung, 14.12.2015

Bei Jungen

Antipsychotika kommen oft früher zum Einsatz

Die Verordnungshäufigkeit von Antipsychotika ist von 2004 bis 2012 von 2,3 auf 3,1 Tagesdosen pro 1000 Kinder und Jugendliche gestiegen, heißt es im WIdO-Versorgungs-Report. Mädchen erhalten eine erstmalige Verordnung zu 60 Prozent im Alter zwischen 14 und 17 Jahren.

Bei Jungen verteilen sich die Neuverordnungen zu etwa gleichen Teilen auf die Altersgruppen der Sieben- bis Zehn-, Elf- bis 13- und 14- bis 17-Jährigen.

Kinder und Jugendliche, denen erstmals ein Antipsychotikum verordnet wurde, erhielten zu einem Großteil bereits vorher andere Psychopharmaka. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »

Wer nicht hören will, den soll die Kita künftig melden

Prävention mit Drohgebärden: Künftig will das Bundesgesundheitsministerium nicht nur mit Bußgeld drohen, sondern auch die Kitas einspannen, um die Verweigerer einer verpflichtenden Impfberatung herauszufischen. mehr »