AOK Pro Dialog

Ärzte Zeitung, 04.03.2016

Bundesweit:

Erstmals Schmerztherapie im Bedarfsplan berücksichtigt

KIEL. Die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) und die gesetzlichen Krankenkassen im Land haben sich auf ein bundesweit bislang einmaliges Konzept verständigt, um die Versorgung von Schmerzpatienten zu sichern. Dazu wurde im Bedarfsplan festgehalten, dass ein frei werdender Sitz eines Schmerztherapeuten gezielt wieder mit einem Arzt besetzt werden soll, der an der Schmerztherapie-Vereinbarung teilnimmt. In Schleswig-Holstein sind dies derzeit 37 Ärzte. "Damit schaffen wir gute Bedingungen für eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung", betont Tom Ackermann, Vorstand der AOK Nordwest.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Die erstaunliche Wandelbarkeit des menschlichen Gehirns

Älteren Menschen fällt es oft schwer, sich im Alltag zurechtzufinden. Das Gehirn entwickelt jedoch erstaunliche Strategien, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken. mehr »

Diabetiker weiter schlecht versorgt

Viele Patienten mit diabetischem Fuß werden in Deutschland zu spät zum Spezialisten überwiesen und in Kliniken wird viel zu schnell amputiert, kritisieren Experten. mehr »

Doktorspiele unter Medizinstudenten

Aggressivität, Angst und Ablehnung - wie geht mal in schwierigen Situationen als Arzt mit Patienten um? An der Uni Bonn üben Medizinstudierende das mit professionellen Schauspielern. mehr »