AOK Pro Dialog

Ärzte Zeitung, 17.06.2016

Filmriss

Weniger Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen

Trinken bis zum Filmriss? Nein sagen dazu immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene in Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest. Danach wurden in Westfalen-Lippe 2015 insgesamt 857 junge Menschen im Alter von zwölf bis 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. 5,2 Prozent weniger als im Vorjahr (904).

In 2013 landeten noch 931 Jugendliche und junge Heranwachsende wegen exzessiven Alkoholkonsums in einer Klinik. Ähnlich das Bild in Schleswig-Holstein: Hier kamen 2015 insgesamt 223 junge Menschen mit einer Alkoholvergiftung in die Klinik. In 2013 waren es noch 234. "Grund zur Entwarnung ist das allerdings nicht. Denn mit einer hohen Dunkelziffer bleibt Alkohol Suchtmittel Nummer eins bei Jugendlichen", warnt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »