Ärzte Zeitung, 26.10.2011

Psychotherapeuten warnen vor dem Versorgungsgesetz

FRANKFURT/MAIN (ine). Die etwa 2100 Psychotherapeuten in Hessen fürchten um ihre Praxissitze, wenn das Versorgungsstrukturgesetz umgesetzt wird.

Der Grund: Der Bedarfsplanung liegen Berechnungen aus dem Jahr 1999 zugrunde. Damals war das Psychotherapeutengesetz in Kraft getreten.

"Schon damals bildeten sie nicht den tatsächlich höheren Bedarf ab", warnen die Psychotherapeutischen Berufsverbände in einer Mitteilung.

Tritt das neue Gesetz in Kraft, würden etwa 930 Praxissitze landesweit wegfallen. Dabei seien alle Psychotherapeuten ausgelastet, viele Patienten müssten Wochen und Monate auf einen Behandlungsplatz warten.

Topics
Schlagworte
Versorgungsgesetz (112)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »