Ärzte Zeitung, 14.11.2011

Freie Ärzteschaft gegen Reform

KÖLN (HL). Die Freie Ärzteschaft lehnt das geplante Versorgungsstrukturgesetz strikt ab. Nach Auffassung er Mitgliederversammlung des Verbandes verschärft die Reform den bereits existierenden Ärztemangel.

Vor allem wendet sich die freie Ärzteschaft gegen die geplante ambulante spezialärztliche Versorgung, weil es keinen nachgewiesenen Versorgungsmangel für "sogenannte Spezialkrankheiten" gebe.

Vielmehr mangele es aufgrund einer "katastrophal verschlechterten Vergütung" an Zukunftschancen für die nachrückende Ärztegeneration in den Arztpraxen vor Ort.

Die freie Ärzteschaft fürchtet den Vormarsch von Konzernen und den Ersatz von Hausärzten durch Pflegepersonal.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »