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"Gesundes Kinzigtal"

IV-Modell mit einzigartigem Zuschnitt

Veröffentlicht:

HAMBURG. Das regionale Versorgungsmodell Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal (IVGK) weist Besonderheiten auf, die bundesweit einzigartig sind.

Darauf hat Helmut Hildebrandt, Vorsitzender der OptiMedis AG Hamburg, beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hingewiesen.

So könne das "Gesunde Kinzigtal" auf einen Langzeitvertrag bauen, der von Ende 2005 bis Ende 2015 läuft und ab 2016 sogar unbefristet verlängert werden soll.

Zudem garantiere der Vertrag die freie Arztwahl. Von den besonderen Leistungen des IVGK profitieren alle 33.000 Versicherten, nicht nur die 9000 eingeschriebenen Teilnehmer.

Diese sollen sich künftig auch in den HzV-Vertrag Baden-Württemberg einschreiben können, um beide Verträge zu "harmonisieren", kündigte Thilo Stenzel, Leiter des Referats Produktmanagement bei der AOK-Baden-Württemberg in Hamburg an.

Bemerkenswert sei, dass kein Behandlungspfad im IV-Vertrag enthalten ist. Dies bietet die Chance, verschiedene Therapien immer wieder auf neue Erfordernisse anzupassen und zu verbessern, sagte Hildebrandt der "Ärzte Zeitung. (ras)

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