Ärzte Zeitung, 26.08.2008

Kassen fordern Register für Medizinprodukte

BERLIN (ble). Die Krankenkassen fordern verbindliche Register für Medizinprodukte.

"Wir sind es den Patienten schuldig, dass wir auch bei Medizinprodukten den Sicherheitsstandard anstreben, den wir bei Arzneimitteln längst erreicht haben", so Professor Jürgen Windeler, Leitender Arzt des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbands.

"Register können die notwendigen Daten liefern, um schnell und zuverlässig gefährliche Medizinprodukte zu identifizieren." Erfahrungen aus anderen Ländern, etwa den USA oder Schweden, zeigten, dass Register einen direkten Einfluss auf die Versorgungsqualität hätten.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16602)
Personen
Jürgen Windeler (83)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »