Ärzte Zeitung, 04.09.2008

BKK fürchtet hohe Zusatzbelastung

ESSEN (fst). Der BKK-Bundesverband fürchtet für seine krankenversicherten Arbeitnehmer sowie die Arbeitgeber Mehrbelastungen durch den Einheitsbeitragssatz ab dem kommenden Jahr.

Bei einem Beitragssatz von 15,5 Prozent betrüge die Mehrbelastung 700 Millionen Euro im Jahr, bei 16,0 Prozent würden BKK-versicherte Arbeitnehmer und die Unternehmen sogar 1,3 Milliarden Euro zusätzlich zahlen müssen, hat der BKK-Bundesverband errechnet. Er fordert angesichts der Planungsunsicherheiten die Koalition auf, den einheitlichen Beitragssatz um ein Jahr zu verschieben.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16607)
Berufspolitik (17548)
Organisationen
BKK (2118)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »