Ärzte Zeitung, 10.03.2009

SPD-Politiker wollen kleine Prämie abschaffen

BERLIN (ble). Die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) fordert die Abschaffung des Instruments der Zusatzbeiträge in der GKV. Das geht aus einem am Montag vorgelegten Eckpunktepapier für das Regierungsprogramm der Partei hervor.

Dafür müsse der Gesundheitsfonds stets 100 Prozent der bundesdurchschnittlichen GKV-Ausgaben finanzieren. Bisher darf diese Marke über zwei Jahre auf unter 95 Prozent fallen, ehe die Regierung eingreifen muss. Um die Lücke zu schließen, dürfen die Kassen Zusatzbeiträge erheben.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16133)
Berufspolitik (16858)
Organisationen
ASG (14)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »