Ärzte Zeitung, 28.09.2009

Psychische Erkrankungen vor allem in Lebensmitte

BERLIN (ble). Psychische Störungen nehmen beim Krankenstand bis zur Lebensmitte kontinuierlich zu. Das geht aus dem DAK-Gesundheitsreport 2009 hervor. Bei jugendlichen Arbeitnehmern spielten sie mit nur 3,6 Prozent Anteil an allen Krankheiten noch keine nennenswerte Rolle, teilte die Kasse mit.

Anders bei den 35 bis 39-Jährigen: Hier machten psychische Krankheiten schon 12,5 Prozent aus. Ab dem 45. Lebensjahr nehme die Bedeutung psychischer Krankheiten wie beispielsweise Depressionen oder Angsterkrankungen dann wieder ab. Demnach häufen sich Krisen und Konflikte in der Lebensmitte.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »