Ärzte Zeitung, 23.11.2009

Brandenburger nutzen Vorsorge nicht

POTSDAM (ami). Die Darmkrebsvorsorge wird in Brandenburg so gut wie gar nicht genutzt. Nicht einmal drei Prozent der Berechtigten gingen nach Angaben der Techniker Krankenkasse 2008 zur Vorsorgekoloskopie. Aber auch bei anderen Vorsorgen sind die Brandenburger zögerlich. Nur 28 Prozent der Männer gehen laut TK zur jährlichen Krebs-Früherkennung.

Als Gründe geben die Vorsorgemuffel in einer Forsa-Umfrage für die TK an, dass sie nur zum Arzt gehen wenn sie krank sind (58 Prozent), nicht an die Zuverlässigkeit der Früherkennung glauben (23 Prozent) oder dass ihnen die Untersuchungen unangenehm sind (45 Prozent). Krebs war laut TK in Brandenburg 2008 für jeden vierten Todesfall ursächlich.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »