Ärzte Zeitung, 11.01.2010

Kassen im Fusionsfieber

Spitzenverband zählt noch 169 gesetzliche Kassen

BERLIN (hom). Die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen ist weiter gesunken. Insgesamt zählte der GKV-Spitzenverband zum 1. Januar 2010 noch 169 Kassen - 33 weniger als im Vorjahr und rund 250 weniger als vor zehn Jahren.

Ursächlich für die Entwicklung dürfte der wachsende Druck auf die Kassen sein, mit dem aus dem Gesundheitsfonds zur Verfügung stehenden Mitteln auszukommen und einen Zusatzbeitrag für Versicherte zu vermeiden. Viele Kassen reagieren darauf mit einer Fusion, um so geringere Bürokratiekosten und mehr Marktmacht und damit Attraktivität für Leistungserbringer, aber auch Patienten zu erzielen. Zuletzt waren unter anderem die Barmer und die Gmünder Ersatzkasse zusammengegangen.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16322)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »