Ärzte Zeitung, 16.02.2010

Fallwertobergrenze von 80 Euro beim Hausarztvertrag

MÜNCHEN (sto). Der Schiedsspruch zur Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) in Bayern für die Ersatzkassen liegt der bayerischen Landesvertretung der Ersatzkassen jetzt auch in schriftlicher Form vor.

Die Fallwertobergrenze liege erwartungsgemäß bei 80 Euro und damit etwas niedriger als bei der AOK und etwas höher als bei den Betriebskrankenkassen, erklärte der Sprecher der Landesvertretung, Dr. Sergej Saizew. Die Hausarztverträge nach Paragraf 73b SGB V sollen zum 1. Oktober in Kraft treten und würden bei den Ersatzkassen somit in diesem Jahr "wohl nicht mehr ausgabenwirksam", so die Auffassung von Saizew.

Grund für das späte Inkrafttreten sei die bisher noch fehlende Bereinigungsregelung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

QuaMaDi wird fortgesetzt

Aufatmen im Norden: KV und Kassen haben sich auf den Fortbestand des Brustkrebsfrüherkennungsprogramm QuaMaDi geeinigt. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »