Direkt zum Inhaltsbereich

Immer mehr Väter in Rheinland-Pfalz pflegen ihre Kinder

Veröffentlicht:

MAINZ/SAARBRÜCKEN (chb). In Rheinland-Pfalz bleiben nach Angaben der DAK immer öfter Väter zu Hause, um ihre kranken Kinder zu pflegen. Innerhalb von zwei Jahren sei der Anteil der Männer, die einen sogenannten blauen Schein beim Arbeitgeber eingereicht haben, um 69,9 Prozent gestiegen. Insgesamt betrachtet ist die Zahl aber immer noch verhältnismäßig niedrig.

Im vergangenen Jahr sind bei der DAK-Rheinland-Pfalz 5043 blaue Scheine eingegangen. 435, das sind 8,6 Prozent, stammten von Männern. Zwei Jahre zuvor hatten sich allerdings nur 256 Männer zur Pflege ihres Kindes beim Arbeitgeber abgemeldet.

Ganz anders ist der Trend dagegen im Saarland. Von den 1028 blauen Scheinen, die dort bei der DAK im vergangenen Jahr eingegangen sind, stammten lediglich 65 von Männern. Das ist ein Anteil von 5,8 Prozent. Zwei Jahre zuvor waren es noch 83 Männer. Damit liegt das Saarland nach Angaben von DAK-Landeschef Michael Hübner im Vergleich der Bundesländer am Ende der Skala.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Schmerzen verhindern

Das sind die aktuellen medikamentösen Ansätze bei Endometriose

Digitale Helfer

KI im Alltags-Check: So urteilen zwei Kollegen

Lesetipps
Das Gerät kann als Spachtel, Otoskop, Thermometer oder Stethoskop eingesetzt werden. Auf dem Display wird von DIHVA Undine Tischmeyer angegeben, was untersucht werden soll.

© Julia Frisch

Techniker Krankenkasse unterstützt Projekt

Hausbesuche neu gedacht: Auch Laien können als DIHVA die Praxen entlasten