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AOK will Kliniken für Patienten gläsern machen

BERLIN (hom). Deutschlands größter Krankenkassenverbund, die AOK, will Patienten und einweisenden Ärzten künftig die Suche nach einer geeigneten Klinik erleichtern. Am Donnerstag schaltete die Kasse zu diesem Zweck den "AOK-Krankenhausnavigator" im Internet frei.

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Ab Donnerstag gibt es den "AOK-Krankenhausnavigator" im Netz. © imago / imagebroker

Ab Donnerstag gibt es den "AOK-Krankenhausnavigator" im Netz. © imago / imagebroker

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Patienten und Einweiser können zunächst in vier AOK-Pilotregionen - Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Westfalen-Lippe - per Mausklick recherchieren, wo eine Klinik bei Hüft- und Kniegelenks-Operationen gute Behandlungsergebnisse vorweist. Weitere Regionen sollen folgen. Der Navigator ist eingebettet in das schon bestehende Suchportal "Weisse Liste".

Der Vorsitzende des AOK-Bundesverbands, Dr. Herbert Reichelt, sagte, mehrere Millionen Patienten stünden jedes Jahr vor der Frage, in welches Krankenhaus sie bei planbaren Operationen gehen sollen. Die Auswahl sei aber alles andere als leicht. Mit dem Navigator erhielten Patienten und Einweiser eine "Hilfestellung". Basis der unter www.weisse-liste.aok-gesundheitsnavi.de abrufbaren Infos sind die Abrechnungsdaten der rund 24 Millionen AOK-Versicherten. Ein "zusätzlicher bürokratischer Aufwand" entstehe also nicht, betonte Reichelt.

Von den Daten profitieren sollen aber nicht nur die Patienten. Auch die AOK verspricht sich Aufschlüsse davon. "Wir wollen wissen, wo gut gearbeitet wird und wo es gilt, sich zu verbessern." Nur Kliniken "mit guter Qualität" seien "letztlich auch vertragsfähig", sagte Reichelt.

Lesen Sie dazu auch: Navigator soll bei Kliniksuche behilflich sein

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