Ärzte Zeitung, 19.07.2010

In Brandenburg wächst Förderung für Hospizdienste stetig

POTSDAM (inh). In Brandenburg sind nach Angaben der AOK im vergangenen Jahr 977 schwer kranke Menschen von ambulanten Hospizdiensten bis zu ihrem Tod begleitet worden. Landesweit arbeiteten dort derzeit 914 ehrenamtliche Helfer. Die Betreuung durch ambulante Hospizdienste wird laut AOK in den vergangenen Jahren stärker nachgefragt.

Darum sei deren Zahl von 14 im Jahr 2002 auf jetzt 23 gestiegen. Die gesetzlichen Krankenkassen fördern die Arbeit der ambulanten Hospizdienste finanziell. So sei die Fördersumme der AOK in Brandenburg von rund 195 000 Euro im Jahr 2002 auf rund 245 000 Euro in diesem Jahr gestiegen. Die Hospizdienste seien zudem wichtiger Partner in den Palliativ-Care-Teams, die derzeit an sechs Standorten in Brandenburg Sterbenskranke betreuen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »