Ärzte Zeitung, 06.10.2010

PVS: Kostenerstattung ist nicht gleich Vorkasse

BERLIN (HL). Als vorsätzliche Irreführung bewertet der Verband der privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS) die Gleichsetzung von Kostenerstattung und Vorkasse durch die gesetzlichen Krankenkassen. Unter Vorkasse sei zu verstehen, dass Ärzte eine Leistung erst dann erbringen, wenn der Patient sie zuvor bezahlt habe.

Bei Kostenerstattung erhalte der Patient jedoch eine detaillierte Rechnung erst nach der Leistungserbringung, könne diese dann bei seiner Versicherung zur Erstattung einreichen und dann den Arzt bezahlen. Das könne auch sozial ausgestaltet werden.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16607)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »