Ärzte Zeitung, 28.02.2011

Deutlicher Rückgang bei Alkoholvergiftungen

STUTTGART (mm). Die Zahl der Jugendlichen bis 20 Jahre, die wegen einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, ist in Baden-Württemberg zum ersten Mal nach 2008 gesunken.

Nach Auswertungen der AOK Baden-Württemberg mussten im zweiten Halbjahr 2010 788 Jugendliche entsprechend behandelt werden. Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2009 ist dies ein Rückgang um rund sechs Prozent.

Im gesamten Jahr 2010 wurden 1619 Jugendliche wegen einer Alkoholvergiftung in Kliniken eingeliefert. Das sind drei Prozent weniger als 2009. Als mögliche Erklärung für den Rückgang sieht AOK-Vorstandschef Dr. Rolf Hoberg auch das im März 2010 eingeführte Verkaufsverbot für Alkohol ab 22 Uhr.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16326)
Panorama (30367)
Organisationen
AOK (6954)
Krankheiten
Suchtkrankheiten (4223)
Personen
Rolf Hoberg (184)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »