Ärzte Zeitung, 16.06.2011

Kassen verwalten Mutter-Kind-Kuren nicht ordentlich

BERLIN (af). Die gesetzlichen Krankenkassen setzen den Rechtsanspruch auf Mutter/Vater-Kind-Kuren seit Jahren "nicht in einem ordnungsgemäßen Verwaltungshandeln" um.

Dies geht aus einem Bericht des Bundesrechnungshofes hervor, den die Behörde jetzt dem Haushaltsausschuss des Bundestages übermittelt hat.

Der Bundesrechnungshof empfehle dem Bundestag, den Anspruch gesetzlich klarzustellen, teilt die stellvertretende haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Bettina Hagedorn mit. Dafür werde sich die SPD-Fraktion einsetzen.

Die Zahl der abgelehnten Anträge steige seit Jahren, hatte das Müttergenesungswerk vor kurzem verbreitet. Oft zu Unrecht, wie die Ergebnisse der Widerspruchsverfahren zeigten.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16458)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »