Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Zeit, die Inhalte wieder zu entdecken

Ilse SchlingensiepenVon Ilse Schlingensiepen Veröffentlicht:

In kaum einem Bereich der Gesundheitspolitik hat in den vergangenen Jahren so eine große Diskrepanz zwischen Worten und Taten gelegen wie bei der hausarztzentrierten Versorgung.

Viele haben sich ihre Stärkung auf die Fahnen geschrieben. Im Vergleich dazu ist in weiten Teilen der Republik nur wenig passiert.

Flächendeckende Vereinbarungen mit großem Rückhalt bei Hausärzten und Krankenkassen sind die Ausnahme, bislang dominieren Insellösungen. Ein Grund: Im Ringen um die Deutungshoheit und die Macht ist viel Porzellan zerschlagen worden.

Oft standen nicht Inhalte der Patientenversorgung im Mittelpunkt, sondern die Auseinandersetzung zwischen Hausärzteverband und der KV sowie die Frage, wie sich die Kassen dazu positionieren.

In Nordrhein-Westfalen ist per Schiedsspruch jetzt ein Vertrag auf den Weg gebracht worden, der eine bislang unbekannte Größenordnung erreichen könnte.

Das gelingt nur, wenn Kassen und Hausärzte die Vereinbarung so mit Inhalt füllen, dass beide Seiten damit leben können. Gut wäre, wenn es endlich wieder um die bessere Patientenversorgung ginge.

Lesen Sie dazu auch: NRW: Hausarztvertrag für die Fläche

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Neuer WIdO-Bericht

AOK dringt auf Qualitätssicherung in der Heilmittelversorgung

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

„ÄrzteTag“-Podcast

Wie kommuniziert man Zahlen und Risiken verständlich, Dr. Lühnen?

Lesetipps
Die deutsche Nationalelf bei einem Training.

© picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann / SVEN SIMON

Fußball-Weltmeisterschaft

WM-Kolumne: Wie das Hotel die Leistungsfähigkeit im Spiel beeinflusst

Eine Reihe von Holzfiguren steht nebeneinander.

© MidJen / stock.adobe.com / Generiert mit KI

Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigung

Inklusiver Arbeitsplatz? Warum Praxen von Vielfalt im Team besonders profitieren