Ärzte Zeitung, 11.01.2012

KKH-Allianz regt Entschädigungsfonds an

HANNOVER (cben). Die KKH-Allianz hat einen Entschädigungsfonds für Patienten gefordert, die durch Ärzte oder Medizintechnik geschädigt wurden.

"Wem etwa durch Ärztepfusch, mangelhafte Prothesen oder giftige Implantate Schaden an seiner Gesundheit droht, der braucht schnelle und unbürokratische Hilfe", sagt Vorstandschef Ingo Kailuweit.

"Sinnvoll ist für derartige Fälle die Einrichtung eines Entschädigungsfonds, damit Patienten nicht auf den Folgekosten von Ärzte- und Herstellerfehlern sitzen bleiben."

Ein Fonds könne nach Ansicht der KKH-Allianz das Risiko eines jahrelangen juristischen Tauziehens um Haftung und Schadensersatz von den betroffenen Patienten unterbinden.

"Die Finanzierung eines Fonds ist über die Leistungserbringer und die Krankenkassen denkbar", so Kailuweit.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16314)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »