Ärzte Zeitung, 11.06.2012

Netz für psychische Gesundheit: AOK mit an Bord

HAMBURG (di). Das Netzwerk psychische Gesundheit in Hamburg wächst: Mit dem Beitritt der AOK Rheinland/Hamburg decken die beteiligten Kassen zusammen über die Hälfte der GKV-Versicherten in der Hansestadt ab.

Die Leistungen des vor einem Jahr gestarteten Netzes können auch die Versicherten der TK und der KKH Allianz in Anspruch nehmen.

Das integrierte Behandlungsangebot setzt auf einen niedrigschwelligen Zugang, damit Erkrankte möglichst lange im vertrauten Umfeld bleiben können.

Therapeuten sind rund um die Uhr erreichbar, suchen die Betroffenen zu Hause auf und ermitteln den Bedarf an häuslicher Krankenpflege, Soziotherapie, Psychoedukation und außerstationärer Krisen-Intervention.

Ziel ist die Stabilisierung des Alltagslebens und damit die Vermeidung von Klinikaufenthalten. "Wir wollen nicht zuletzt der Hospitalisierung entgegen wirken", begründete Matthias Mohrmann von der AOK den Beitritt seiner Kasse zum Netz.

Die Krankenkassen arbeiten mit einer Managementgesellschaft zusammen, die als Vertragspartner die therapeutischen Leistungen erbringt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Schelte für die SPD und die Bürgerversicherung

Bei der Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetags nahm BÄK-Präsident Montgomery die Gerechtigkeitskampagne der SPD ins Visier. Lob gab es hingegen für Gesundheitsminister Gröhe. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »