Ärzte Zeitung, 17.09.2012

Südwesten

Immer mehr ausländische Patienten

STUTTGART (chb). Die Krankenhäuser in Baden-Württemberg werden von immer mehr Patienten aus dem Ausland aufgesucht.

So sind nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) im Jahr 2010 etwa 10.500 Patienten aus dem Ausland angereist, um sich in den Kliniken im Südwesten behandeln zu lassen. Das seien 4000 mehr als im Jahr 2006 gewesen - ein Anstieg von über 60 Prozent.

Den größten Anteil ausländischer Patienten stellten dabei mit 2000 die Franzosen, 1266 kamen aus der Schweiz, 718 Patienten aus Russland.

Besonders stark stieg die Zahl der Patienten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Saudi-Arabien. "Wurden im Jahr 2006 noch insgesamt 170 Patienten aus diesen drei Ländern registriert, waren es vier Jahre später schon über 750", berichtet die TK.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »