Ärzte Zeitung, 20.11.2012

Hessen

Neue Anlaufstelle für unversicherte Migranten

FULDA. Für kranke Menschen, die nicht krankenversichert sind oder keine Aufenthaltserlaubnis haben, sind die Ärzte der "Malteser Migranten Medizin" (MMM) oft die erste Anlaufstelle.

In Hessen gibt es zusätzlich zu den Notfallpraxen in Frankfurt am Main und Darmstadt nun einen weiteren Standort am Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda. Sprechstunde ist alle 14 Tage jeweils am Dienstag von 14 bis 18 Uhr, die Behandlungen sind kostenlos - egal, ob die Menschen unter Zahnschmerzen, Tumor- oder Infektionskrankheiten leiden.

Zum ehrenamtlichen Team in Fulda gehören drei Allgemeinmediziner, zwei Zahnärzte und zwei Krankenschwestern. Bundesweit gibt es die "Malteser Migranten Medizin" in elf Großstädten.

Die erste Einrichtung wurde 2001 in Berlin gegründet. In den vergangenen zehn Jahren konnten die Malteser nach eigenen Angaben etwa 40.000 Menschen helfen. (ine)

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16334)
Hessen (644)
Krankheiten
Schmerzen (4283)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »