Ärzte Zeitung, 15.01.2013

Schleswig-Holstein

Basisfallwert bleibt unter Bundesschnitt

KIEL. Krankenkassen und Krankenhausgesellschaft in Schleswig-Holstein haben sich auf einen Landesbasisfallwert in Höhe von 3012,04 Euro für 2013 geeinigt.

Damit liegt der Wert noch rund 56 Euro unter dem Bundesbasisfallwert und erreicht rund 98 Prozent des Durchschnitts in Deutschland. Die gesetzlich beschlossene Konvergenzphase verringert den Abstand zum Bundesbasisfallwert.

Im Jahr 2008 lag der Anteil des schleswig-holsteinischen Wertes noch bei 95 Prozent. Klinikvertreter kritisieren seit Jahren, dass die für die Berechnung der Preise maßgebliche Bezugsgröße im stationären Bereich deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt liegt.

Mit dem neuen Wert erwarten die Kassen einen Anstieg des Gesamtvolumens für den stationären Sektors um rund 60 Millionen Euro auf rund 1,8 Milliarden Euro. Damit wäre das Volumen seit 2008 um rund 400 Millionen Euro gestiegen.

Gesunken ist dagegen der vom Land gezahlte Investitionskostenschuss von über 90 auf 79 Millionen Euro in 2012. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »