Ärzte Zeitung, 11.09.2013

Rotavirus

DAK rät zu früher Impfung

POTSDAM/BERLIN. Mehr als doppelt so viele Rotavirus-Infektionen wie im Vorjahr sind in Brandenburg bis Ende August registriert worden.

Bis Ende August erkrankten 3440 Menschen. Im gleichen Zeitraum 2012 gab es 1635 Betroffene. Das teilte die DAK Regionalverwaltung unter Hinweis auf aktuelle Daten des Robert-Koch-Instituts mit.

Unter den Betroffenen waren 502 Säuglinge und Kleinkinder. "Da Säuglinge und Kleinkinder besonders anfällig für Rotaviren sind, raten wir zu einer möglichst frühen Impfung der Babys", sagt DAK-Landeschefin Steffi Steinicke.

Ihr Aufruf gilt auch für die Berliner. Dort ist die Zahl der Infektionen von 1713 (2012) auf 1820 gestiegen. Fast ein Viertel von ihnen (414) waren Säuglinge und Kleinkinder.

Die Ständige Impfkommission am RKI hat die Rotavirus-Impfung kürzlich empfohlen. Damit entfällt für die meisten gesetzlich Krankenversicherten das bisher übliche Kostenerstattungsprinzip automatisch. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »