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Rotavirus

DAK rät zu früher Impfung

Veröffentlicht:

POTSDAM/BERLIN. Mehr als doppelt so viele Rotavirus-Infektionen wie im Vorjahr sind in Brandenburg bis Ende August registriert worden.

Bis Ende August erkrankten 3440 Menschen. Im gleichen Zeitraum 2012 gab es 1635 Betroffene. Das teilte die DAK Regionalverwaltung unter Hinweis auf aktuelle Daten des Robert-Koch-Instituts mit.

Unter den Betroffenen waren 502 Säuglinge und Kleinkinder. "Da Säuglinge und Kleinkinder besonders anfällig für Rotaviren sind, raten wir zu einer möglichst frühen Impfung der Babys", sagt DAK-Landeschefin Steffi Steinicke.

Ihr Aufruf gilt auch für die Berliner. Dort ist die Zahl der Infektionen von 1713 (2012) auf 1820 gestiegen. Fast ein Viertel von ihnen (414) waren Säuglinge und Kleinkinder.

Die Ständige Impfkommission am RKI hat die Rotavirus-Impfung kürzlich empfohlen. Damit entfällt für die meisten gesetzlich Krankenversicherten das bisher übliche Kostenerstattungsprinzip automatisch. (ami)

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