Ärzte Zeitung, 23.09.2013

Arzthonorare

Graalmann will Qualität als Maßstab

DÜSSELDORF. Der Vorsitzende des AOK-Bundesverbandes Jürgen Graalmann will Honorarverhandlungen mit Ärzten stärker an "Qualitätskriterien" orientieren.

"Wir müssen viel konkretere Ziele mit den niedergelassenen Ärzten vereinbaren, was sie für ihre Honorare leisten", sagte Graalmann in einem Interview mit der "Rheinischen Post."

So sollten Ärzte, die eine Honorarsteigerung erhalten, sich im Gegenzug zum Beispiel verpflichten, ihren Patienten in einem bestimmten Zeitraum einen Termin anzubieten. Ärztliche Honorare seien allein im ersten Halbjahr dieses Jahres um zehn Prozent gestiegen.

"Ich zahle gerne gutes Geld für Leistungen, die am Ende auch beim Patienten ankommen", so Graalmann weiter. Was der AOK-Chef verschweigt: Die Ärzte haben nicht zehn Prozent mehr Honorar erhalten, sondern die Praxisgebühr wurde abgeschafft. (fuh/HL)

[24.09.2013, 15:17:46]
Dr. Birgit Bauer 
Gegenfrage !
Was leisten Krankenkassen und mit wessen Geld !
Ca.80% meiner Patienten erhalten bei Anfragen an die Kassen eine falsche Auskunft !
Wo bleibt da die Qualität?
M.f.G. B.Bauer zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »