Ärzte Zeitung, 19.01.2015

Rückenschmerz

Langer Atem bei Selbsthilfe fehlt

HAMBURG. Mit Rückenschmerzen gehen zwei Drittel der Deutschen zum Arzt. Probleme, dafür einen zeitnahen Termin zu erhalten, haben davon aber nur ein Drittel.

Dies berichtet die IKK classic nach einer repräsentativen Umfrage zum Thema Rückenschmerzen.

Laut dieser begleiten Rückenschmerzen drei Viertel der Deutschen in ihrem Alltag. Bevor sie zum Arzt gehen, versuchen sie ihre Beschwerden in Eigenregie zu lösen, bevorzugt mit Medikamenten (54 Prozent), Massagen oder Wärme (53 Prozent) und mehr Bewegung (52 Prozent).

Die Hälfte der Umfrageteilnehmern vermutet einseitige Belastung als Grund für die Rückenschmerzen. Auch mangelnde Bewegung (22 Prozent) und Stress im Beruf (zwölf Prozent) wurden als Ursachen genannt. Über Vermeidungsstrategien fühlen sich viele informiert.

 Schonendes Heben und Tragen (54 Prozent), Bewegung und Sport (44 Prozent) und eine gesunde Haltung (33 Prozent) praktizieren die derzeit beschwerdefreien Befragten zumindest zeitweise.

73 Prozent gaben aber an, die Vorbeugemaßnahmen im Alltag nur sporadisch zu praktizieren. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »