Ärzte Zeitung, 29.07.2015

PKV

Erste Erfolge gegen unseriöse Werber

KÖLN. Der Kampf der privaten Krankenversicherer (PKV) gegen unseriöse Werbeangebote in der Vollversicherung zeigt erste Früchte. "Mittlerweile liegen dem Verband fünf Unterlassungserklärungen vor", sagt der Direktor des PKV-Verbands Volker Leienbach. Bislang hat der Verband acht bundesweite Anbieter wegen unlauteren Wettbewerbs abgemahnt.

"Denn fragwürdige Werbetricks à la ‚PKV ab 59 Euro‘ haben mit den realen Angeboten einer privaten Krankenversicherung nichts zu tun und schaden dem Ruf der gesamten Branche", betont Leienbach. Er weist darauf hin, dass nach einer Abfrage bei den Mitgliedsunternehmen des PKV-Verbands kein einziger Tarif bekannt ist, der den üblichen PKV-Schutzumfang zu Billigst-Beiträgen bietet. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »