Ärzte Zeitung, 18.11.2015

TK-Terminservice

Termine beim Hautarzt am begehrtesten

HAMBURG. Der Terminservice der Techniker Krankenkasse (TK) wird am häufigsten wegen Terminen in Dermatologenpraxen angerufen. 14,9 Prozent der bundesweit rund 50 000 Nachfrager im Jahr 2014 wollten mit Unterstützung des TK-Services zum Hautarzt.

 Große Nachfrage gab es auch nach Terminen bei Radiologen (12,8 Prozent), Neurologen (zwölf Prozent) und Orthopäden (11,6 Prozent). Nur 2,5 Prozent der Anrufer benötigten Unterstützung für einen Hausarzt-Termin.

Im Unterschied zu den ab Januar gesetzlich vorgeschriebenen Terminservicestellen, die die Kassenärztlichen Vereinigungen einrichten sollen, geben die Versi-cherten beim kostenlosen telefonischen TK-Service vor, wie weit der Arzt entfernt sein darf und wie lange sie auf den Termin warten können.

In 80 Prozent der Fälle konnte den Anrufern ein Termin zu ihren Vorgaben vermittelt werden. Die längste durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin gab es bei Neurologen (22 Tage), gefolgt von Radiologen (20 Tage), Augenärzten (19 Tage) und Dermatologen (18 Tage).

Auf einen Termin beim Hausarzt mussten die Anrufer sieben Tage warten. Die Servicestelle gibt innerhalb von zwei Tagen eine Rückmeldung. Eine regionale Auswertung über Unterschiede in einzelnen Bundesländern wird nicht vorgenommen. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »