Ärzte Zeitung, 01.03.2016

Sachsen

Väter bleiben häufig bei kranken Kindern

DRESDEN. Sachsens Väter kümmern sich im Vergleich zu anderen Bundesländern überdurchschnittlich oft um ihren erkrankten Nachwuchs. Im Jahr 2015 meldeten sich im Freistaat 24 Prozent aller berufstätigen Väter von der Arbeit ab, um ihre kranken Kinder zu pflegen. Das teilte die DAK Gesundheit mit. Sachsen erreicht damit einen Spitzenplatz im deutschlandweiten Vergleich.

Der Bundesschnitt der daheimbleibenden Väter bei Kinderkrankheit lag den Angaben zufolge im vergangenen Jahr bei 20 Prozent. Das entspricht laut DAK etwa einer Verdopplung seit 2009. Für die besonders hohen Werte in Sachsen waren vor allem die Großstädte Dresden (32 Prozent) und Leipzig (30 Prozent) verantwortlich. (lup)

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16467)
Sachsen (397)
Organisationen
DAK (1498)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »