Ärzte Zeitung, 20.04.2016

Terminservice

Techniker Krankenkasse hält an eigener Vermittlung fest

HAMBURG. Die Techniker Krankenkasse (TK) will ihren vor sechs Jahren eingeführten Terminservice trotz des Angebotes der KVen aufrechterhalten.

Grund: Das Kassenangebot geht nach eigener Einschätzung "deutlich über das hinaus, was die neuen KV-Servicestellen jetzt leisten".

Die TK verweist darauf, dass die KV-Stellen dringenden Fällen vorbehalten sind. Die TK vermittele dagegen auch Routine- und Vorsorgeuntersuchungen.

Außerdem berücksichtigt das Kassenangebot auch Wünsche und Vorgaben der Versicherten wie etwa Entfernung der Praxis und Wartezeit. Nach Angaben der Kasse können die Vorgaben der Versicherten in 80 Prozent der Fälle umgesetzt werden.

Bundesweit hatten im vergangenen Jahr mehr als 54.000 Menschen den TK-Service genutzt. 81 Prozent von ihnen hatte sich laut Kasse vorab erfolglos selbst um einen entsprechenden Termin bemüht.

Die Wartezeit liegt unter der gesetzlich vorgegebenen Vier-Wochen-Frist der KV-Stellen. Im Durchschnitt betrugen diese beim TK-Service zwischen zwölf Tagen in der Orthopädie und 22 Tagen in der Neurologie. (di)

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16141)
Arzt und Patient (968)
Organisationen
TK (2197)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »