Finanzausgleich

Ersatzkassen schaffen eine Art Risikopool

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Berlin. Das Ersatzkassenlager steht vor einschneidenden Veränderungen. Nach Informationen der "Ärzte Zeitung" entscheidet heute die Mitgliederversammlung des Verbands der Ersatzkassen (vdek) über einen Neuzuschnitt des Finanzausgleichs innerhalb des Ersatzkassensystems. Am Dienstag hat der vdek-Gesamtvorstand über den Vertrag zwischen den sechs Kassen beraten. Die Rede ist von einem "breiten Konsens".

Zu den Ersatzkassen gehören die Techniker Krankenkasse, die Barmer GEK, die DAK-Gesundheit, die Kaufmännische Krankenkasse KKH, die Handelskrankenkasse (hkk) und die HEK - Hanseatische Krankenkasse. Sie versichern zusammen mehr als 26 Millionen Menschen in Deutschland und zählen dabei mehr als 20 Millionen Mitglieder.

Kern der Verabredung ist, dass das Ersatzkassensystem den Nettonutzen von unterschiedlich hohen Zuweisungen aus dem Morbi-RSA in den Blick nehmen will. Unterschiede bei den Zuweisungen sollen daher innerhalb des Verbandes ausgeglichen werden. Gedeckt sei dies durch den Paragrafen 265b des fünften Sozialgesetzbuches. Ein Motiv für die nach jahrelangen Verhandlungen getroffene Vereinbarung dürfte sein, die wirtschaftlich angeschlagene DAK zu stützen. (af)

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