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Kommentar – Ab Aschermittwoch

Gesundes Online-Fasten?

Wolfgang van den BerghVon Wolfgang van den Bergh Veröffentlicht:

Das letzte Helau und Alaaf ist noch nicht verstummt, da dreht sich schon wieder alles ums Fasten. Klar doch: Bald ist Aschermittwoch – für viele der Beginn der vorösterlichen Bußzeit, Zeit der Entbehrung und des Verzichts – 40 Tage lang!

"Fasten immer beliebter" titelt die DAK Gesundheit. Seit 2012 sei die Zahl der Fasten-Fans um 15 Prozent auf knapp 60 Prozent gestiegen. Ein Volk bekennt sich zu einem gesunden Lebensstil. Ernst genommen werden die vielen Warnungen vor Diabetes, Schlaganfall und Übergewicht – zumindest in der Fastenzeit, denkt man.

Da sollte man genauer hinsehen. Denn wer Fasten nur mit dem Verzicht auf Süßigkeiten, Fleisch, Alkohol und Nikotin assoziiert, muss sich eines Besseren belehren lassen. Fasten bedeutet heute vielmehr: aufs Autofahren verzichten, das Handy zu ignorieren oder das Internet zu meiden, toll!

Vor allem bei den 18- bis 19-Jährigen (26 Prozent) sei das "Online-Fasten" beliebt. Sie verzichten immer häufiger aufs Internet und gönnen sich digitale Ruhephasen, um gesund und fit zu bleiben. Wie vernünftig das klingt, sich wieder häufiger mit Freunden zu treffen, um dann bei einem Burger-Menue und einem gepflegten Glas Bier aufs Fasten anzustoßen. . .

Lesen Sie dazu auch: Forsa-Umfrage: Fasten wird immer beliebter

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