Ärzte Zeitung, 14.04.2008

Staats-Geld nur für alte Stammzelllinien

Die USA regulieren die Forschung mit embryonalen Stammzellen über das Geld. Die Arbeiten sind generell erlaubt, werden aber nur unter bestimmten Auflagen vom Staat finanziert: Washington fördert die Arbeiten nur, wenn die Zellen von Stammzelllinien stammen, die vor dem Stichtag 9. August 2001 existierten. Vorstöße im Kongress gegen diese Bedingung stoppte US-Präsident George W. Bush per Veto. Inzwischen häuft sich die Zahl der Bundesstaaten, die Stammzellforschung an ihren Universitäten aus eigene Kasse unterstützen. Beistand leisten Sponsoren wie der New Yorker Bürgermeister Michel Bloomberg. Für selbstfinanzierte Projekte mit Stammzellen hat Washington keine Auflagen erlassen.

Lesen Sie dazu auch:
Ein Stich für die Stammzellforscher

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
"Eine weit reichende Signalwirkung für die Wissenschaft"

SO IST DIE STAMMZELLFORSCHUNG IN ANDEREN LÄNDERN GEREGELT
Staats-Geld nur für alte Stammzelllinien
Dolly hat die Dämme gebrochen
Forschungsklonen - theoretisch verboten
Forschung ist seit Juli 2007 erlaubt
Keine Stichtagsregel für die Forscher

DIE DEBATTE ZUR STAMMZELLFORSCHUNG - AUSZÜGE AUS DEN BUNDESTAGSREDEN
Ich bin zu einer neuen Einschätzung gekommen
Glaubwürdigkeit wird beschädigt
Beide Forschungsansätze nötig
Die Tür wird nicht mehr zugehen
Stichtag war nicht erfolgreich
Stabile Übereinkunft für ethisches Dilemma
Keine Argumente für die Verschiebung

Lesen Sie dazu auch:
Bundestag erleichtert Stammzellimport
Bundestag liberalisiert das Stammzellgesetz
Ein winziger Zellhaufen für die Forschung - eine große ethische Frage für den Bundestag

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