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Ärzte Zeitung, 14.04.2008

Forschungsklonen - theoretisch verboten

Forscher in Belgien finden eine sehr liberale Stammzellen-Regelung vor. Ein Gesetz vom 11. Mai 2003 erlaubt es, an Embryonen innerhalb von 14 Tagen nach der Befruchtung zu forschen. Bedingung ist, dass mit der Forschung therapeutische Ziele verfolgt und medizinische Erkenntnisse gewonnen werden sollen. Die Herstellung von Embryonen eigens zu Forschungszwecken ist generell verboten, wird aber zugelassen, wenn die vorhandenen überzähligen Embryonen nicht den Bedarf des Forschungsvorhabens decken. Das Klonen zum Schaffen von Babys und die Herstellung von Embryonen aus Tier und Mensch sind verboten.

Lesen Sie dazu auch:
Ein Stich für die Stammzellforscher

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
"Eine weit reichende Signalwirkung für die Wissenschaft"

SO IST DIE STAMMZELLFORSCHUNG IN ANDEREN LÄNDERN GEREGELT
Staats-Geld nur für alte Stammzelllinien
Dolly hat die Dämme gebrochen
Forschungsklonen - theoretisch verboten
Forschung ist seit Juli 2007 erlaubt
Keine Stichtagsregel für die Forscher

DIE DEBATTE ZUR STAMMZELLFORSCHUNG - AUSZÜGE AUS DEN BUNDESTAGSREDEN
Ich bin zu einer neuen Einschätzung gekommen
Glaubwürdigkeit wird beschädigt
Beide Forschungsansätze nötig
Die Tür wird nicht mehr zugehen
Stichtag war nicht erfolgreich
Stabile Übereinkunft für ethisches Dilemma
Keine Argumente für die Verschiebung

Lesen Sie dazu auch:
Bundestag erleichtert Stammzellimport
Bundestag liberalisiert das Stammzellgesetz
Ein winziger Zellhaufen für die Forschung - eine große ethische Frage für den Bundestag

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