Ärzte Zeitung, 13.04.2011

Bundestag diskutiert umstrittene PID

BERLIN (af). Die Abgeordneten des Bundestages beraten am Donnerstag drei fraktionsübergreifende Gruppenanträge zur umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID).

Birgitt Bender (Grüne) und Volker Kauder (CDU) sprechen sich für ein vollständiges Verbot der PID aus. Der Antrag von Priska Hinz (Grüne) und René Röspel (SPD) plädiert für eine begrenzte Zulassung der Untersuchung von Embryonen auf Erbkrankheiten. Und Ulrike Flach (FDP) und Peter Hintze (CDU) werben für die völlige Freigabe des Verfahrens.

Der Ethikrat war in dieser Frage unentschieden. Ein Beschluss zur PID wird erst in Monaten erwartet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zeit für aggressive Maßnahmen

Viel Geschwätz, wenig Taten: Zeit für aggressive Weichenstellungen in der Diabetes-Prävention, meinen Fachleute. Sie fordern die Lebensmittel-Ampel und Steuern auf ungesunde Produkte. mehr »

Beim Thema Luftschadstoffe scheiden sich die Geister

Gesundheitliche Gefahren von Luftverschmutzung sehen Pneumologen vorrangig als ihr Thema an. Doch die Meinung der Fachärzte darüber ist nicht einhellig. Das zeigt sich auch im Vorfeld ihrer Fachtagung. mehr »

Patienten vertrauen auf Online-Bewertungen

In welche Praxis soll ich gehen? Ihre Entscheidung fällen Patienten zunehmend anhand von Online-Bewertungen – eine Chance für Ärzte, so eine neue Studie. mehr »