Ärzte Zeitung, 29.01.2013

Studie

Contergan-Geschädigte unterversorgt

BERLIN. Contergan-Geschädigte sind nach einer Studie der Universität Heidelberg in vielen Bereichen unterversorgt.

Die Wissenschaftler empfehlen unter anderem eine höhere Rente und einen besseren Zugang zu Assistenzleistungen und Hilfsmitteln. Die gesundheitliche Entwicklung vieler Geschädigter stehe an einem Wendepunkt.

Eine rasche Verbesserung der Versorgung sei dringend notwendig. Der Bundesverband Contergan-Geschädigter sieht seine jahrelangen Forderungen bestätigt.

Der Bericht zeige, dass es sich um begründete Ansprüche und keine subjektiven Begehrlichkeiten handele, sagte die Verbandsvorsitzende Margit Hudelmaier am Montag in Berlin. Der Verband fordert ein neues Gesetz zur Umsetzung der Ansprüche. (dpa)

Topics
Schlagworte
Medizinethik (1990)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »