Ärzte Zeitung, 19.03.2013

Nordrhein-Westfalen

"Pille danach" in katholischen Kliniken

KÖLN. In Nordrhein-Westfalen bieten alle katholischen Krankenhäuser Frauen nach einer Vergewaltigung die sogenannte "Pille danach" an.

Diese Zusage habe sie von der katholischen Kirche erhalten, berichtete Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne).

Die Bischöfe im bevölkerungsreichsten Bundesland haben sich dem Votum ihres Kölner Kollegen Joachim Kardinal Meisner angeschlossen.

"Welches Präparat zur Verhinderung einer Befruchtung angeboten wird, entscheiden auch an katholischen Krankenhäusern Ärztinnen und Ärzte im Rahmen ihrer Therapiefreiheit", sagte Steffens.

Sie hofft jetzt, dass die Deutsche Bischofskonferenz sich der Erklärung der katholischen Kirche in Nordrhein-Westfalen anschließt. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zeit für aggressive Maßnahmen

Viel Geschwätz, wenig Taten: Zeit für aggressive Weichenstellungen in der Diabetes-Prävention, meinen Fachleute. Sie fordern die Lebensmittel-Ampel und Steuern auf ungesunde Produkte. mehr »

Beim Thema Luftschadstoffe scheiden sich die Geister

Gesundheitliche Gefahren von Luftverschmutzung sehen Pneumologen vorrangig als ihr Thema an. Doch die Meinung der Fachärzte darüber ist nicht einhellig. Das zeigt sich auch im Vorfeld ihrer Fachtagung. mehr »

Patienten vertrauen auf Online-Bewertungen

In welche Praxis soll ich gehen? Ihre Entscheidung fällen Patienten zunehmend anhand von Online-Bewertungen – eine Chance für Ärzte, so eine neue Studie. mehr »