Ärzte Zeitung, 02.02.2016

Großbritannien

CRISPR/Cas 9 im Einsatz bei Embryonen

LONDON. Die britische Human Fertilisation and Embryology AUTHORity hat dem Londoner Francis Crick Institute den Einsatz der Gen-Schere CRISPR/Cas9 genehmigt. Erlaubt sind Eingriffe in das Erbgut von Embryonen, die bis zu sieben Tage alt sind.

Damit soll die Erfolgsrate künstlicher Befruchtungen gesteigert werden. Die Erlaubnis gilt nur zu Forschungszwecken. Aktive Veränderungen der menschlichen DNA sind umstritten und in vielen Ländern, so auch in Deutschland, verboten.

Dazu Professor Hans Schöler vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster: "Die Forschung öffnet eine Tür, gezielt in die Keimbahn einzugreifen." (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »