Ärzte Zeitung, 30.06.2009

Hessen-SPD beklagt Organisationsdefizit bei Organspenden

WIESBADEN (ine). Die SPD-Fraktion im hessischen Landtag fordert von der Regierung ein Maßnahmenpaket und mehr Aufklärung zum Thema Organspende.

"Hessen ist auf dem letzten Platz der Organspenderzahlen in Deutschland", sagte Dr. Thomas Spies, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in Wiesbaden. Dies liege unter anderem an Organisationsmängeln. Viele Krankenhäuser meldeten potenzielle Organspender nicht an die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). "Das ist nicht hinnehmbar", sagte Spies.

Verbesserungswürdig sei auch die Aufklärung. Er forderte, die Initiative Organspende finanziell besser zu unterstützen. Außerdem sollten die Meldepflichtdaten ausgewertet werden. "Diese Daten wollen wir abfragen, um zu sehen, wo die Engpässe liegen", so der SPD-Politiker.

Topics
Schlagworte
Organspende (845)
Panorama (30165)
Organisationen
DSO (333)
Krankheiten
Transplantation (2126)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »