Ärzte Zeitung, 03.05.2011

Organspende: Bayern und Hessen wollen Widerspruchslösung

WIESBADEN (bee). Die Ländergesundheitsminister von Hessen und Bayern, Stefan Grüttner (CDU) und Markus Söder (CSU), haben sich für die Widerspruchslösung bei Organspenden ausgesprochen.

Diesen Vorschlag wollen beide ihren Länderkollegen auf der Ministerkonferenz Ende Juni vorlegen. "Damit kann die Organspende endlich zum Normalfall werden" sagte Grüttner, der der Konferenz vorsitzt. Beide Länder wollen außerdem Kliniken verpflichten, hauptamtliche Transplantationsbeauftragte zu beschäftigen.

Ebenso wollen die Länder in die Aufsicht zur Transplantation einbezogen werden. In Deutschland sind für die Organisation der Organentnahme die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) und für die Vermittlung der Organe Eurotransplant zuständig. Rund 12.500 Patienten warten in Deutschland auf ein Spenderorgan.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »