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Skandal um Leberspenden weitet sich aus

War der Organspende-Skandal in Göttingen wirklich nur ein Einzelfall? Diese Hoffnung der Transplantationsmediziner wird getrübt. Immer neue Details kommen ans Licht.

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BIELEFELD (eb). Der Skandal um manipulierte Transplantations-Wartelisten eines ehemaligen Arztes an der Uniklinik Göttingen, zieht offenbar größere Kreise, als zunächst bekannt.

So sollen zwei Russen in der Vergangenheit versucht haben, Mitarbeiter eines nordrhein-westfälischen Transplantationszentrums zu bestechen, um so Leberspenden zu erhalten.

Das sagte Dr. Theodor Windhorst, Mitglied der Ständigen Kommission Organtransplantation bei der Bundesärztekammer, dem "Westfalen-Blatt".

Windhorst: "Es handelt sich um einen Mann und eine Frau. Beide haben Geld geboten, um bevorzugt behandelt zu werden.”

Nach Windhorst Worten habe die Klinik das Ansinnen aber zurückgewiesen und umgehend die Ärztekammer informiert.

Der Kontakt zwischen den Patienten und der Klinik soll nach Windhorst Angaben von jener nordrhein-westfälischen Vermittlungsagentur angebahnt worden sein, die bereits in den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Göttingen eine Rolle spielt.

Windhorst: "Wir haben Anzeige erstattet." Weiteren Medienberichten zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft.

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