Dienstag, 31. März 2015
Ärzte Zeitung, 09.01.2013

Organvergabe

Windhorst sieht keine staatliche Kompetenz

KÖLN. Angesichts der Skandale um die Organvergabe und der rückläufigen Zahl der Organspender ist der Ruf nach dem Staat der falsche Weg.

Davon geht der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe Dr. Theodor Windhorst aus. Nicht "Obrigkeit und staatlicher Dirigismus" schützten bei der Organvermittlung vor Missbrauch, sondern medizinischer Sachverstand.

Er müsse bei der Verteilung der Organe nach den Prinzipien der medizinischen Notwendigkeit und des operativen Erfolgs zum Tragen kommen, sagt Windhorst. Das könne dazu beitragen, Manipulationen zu verhindern und die Spendebereitschaft zu erhöhen. (iss)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Gefahrenquelle Patient: Wann Ärzte ihre Schweigepflicht brechen müssen

Hätten die behandelnden Ärzte von Andreas L. das Gefahrenpotenzial erkennen können und die Behörden darüber informieren müssen? Die ärztliche Schweigepflicht verbietet es, sich Dritten zu offenbaren - in der Regel, denn es gibt Ausnahmen. mehr »

Abrechnungstipp: Labor-IGeL richtig abrechnen

Bei der Abrechnung von Laborleistungen, die auf Patienten-Wunsch veranlasst werden, lauern Stolperfallen. Ein Abrechnungsexperte gibt Tipps, worauf Ärzte achten müssen. mehr »

Aortenstenose: TAVI-Herzklappe überzeugt

Aktuelle Studiendaten zur Effektivität und Sicherheit der neuen Transkatheter-Aortenklappe machen Hoffnung: Das Schlag­anfallrisiko sinkt offenbar deutlich. mehr »