Ärzte Zeitung, 09.01.2013

Organvergabe

Windhorst sieht keine staatliche Kompetenz

KÖLN. Angesichts der Skandale um die Organvergabe und der rückläufigen Zahl der Organspender ist der Ruf nach dem Staat der falsche Weg.

Davon geht der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe Dr. Theodor Windhorst aus. Nicht "Obrigkeit und staatlicher Dirigismus" schützten bei der Organvermittlung vor Missbrauch, sondern medizinischer Sachverstand.

Er müsse bei der Verteilung der Organe nach den Prinzipien der medizinischen Notwendigkeit und des operativen Erfolgs zum Tragen kommen, sagt Windhorst. Das könne dazu beitragen, Manipulationen zu verhindern und die Spendebereitschaft zu erhöhen. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Wie viel Fett und Eisen lastet auf Deutschlands Lebern?

Fettlebern sind hierzulande mittlerweile ein Massenphänomen, und auch die Eisenüberladung der Leber wird häufig festgestellt. Eine Studie der Uni Greifswald liefert jetzt Daten. mehr »

Pfleger lernen als "Robo Cop", wie sich Altern anfühlt

In einem Modellprojekt sollen junge Menschen mit Förderbedarf für die Altenpflege gewonnen werden: Sie erleben im Simulationsanzug das Altern am eigenen Leib und üben die Pflege an lebensgroßen Puppen. mehr »

Ausgaben-Weltmeister bei Zytostatika

Die Ausgaben für onkologische Arzneimittel in der ambulanten Versorgung sind seit dem Jahr 2011 massiv gestiegen und übertreffen deutlich die Kostensteigerungen aller anderen Arzneimittel ohne Rezepturen. Das geht aus dem Barmer-Arzneimittelreport 2017 hervor. mehr »