Ärzte Zeitung, 09.01.2013

Organvergabe

Windhorst sieht keine staatliche Kompetenz

KÖLN. Angesichts der Skandale um die Organvergabe und der rückläufigen Zahl der Organspender ist der Ruf nach dem Staat der falsche Weg.

Davon geht der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe Dr. Theodor Windhorst aus. Nicht "Obrigkeit und staatlicher Dirigismus" schützten bei der Organvermittlung vor Missbrauch, sondern medizinischer Sachverstand.

Er müsse bei der Verteilung der Organe nach den Prinzipien der medizinischen Notwendigkeit und des operativen Erfolgs zum Tragen kommen, sagt Windhorst. Das könne dazu beitragen, Manipulationen zu verhindern und die Spendebereitschaft zu erhöhen. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »