Ärzte Zeitung, 10.07.2013

Schleswig-Holstein

AOK informiert über Organspende-Ausweis

KIEL. Fast 55 Prozent der Menschen in Schleswig-Holstein sind nach einer aktuellen AOK-Umfrage zur Organspende bereit. In einem Organspendeausweis dokumentiert haben diesen Willen bislang aber nur 26 Prozent.

Zusammen mit der Regionalgruppe des Bundesverbandes der Organtransplantierten und der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) startet die Kasse nun eine landesweite Informationskampagne, um die Hürden bis zum Ausfüllen des Ausweises zu überwinden.

"Es muss uns gelingen, Manipulationen bei der Organvergabe künftig komplett zu verhindern und Vertrauen in das System der Organspende wiederherzustellen", sagte Dr. Thorsten Doede von der DSO Nord.

Dabei soll in erster Linie Information helfen. Die AOK verschickt dazu mehr als 600.000 umfassende Versicherteninformationen zum Thema, an mehr als 50 Standorten im Norden sollen Vorträge gehalten werden, Experten beantworten Fragen über eine Hotline und im Internet bietet die Kasse eine Entscheidungshilfe. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »