Ärzte Zeitung, 04.09.2013

Wartelistenmanipulation

Kein Geld an Ärzte geflossen

BERLIN. Ärzte haben sich mit Manipulationen bei der Organvergabe in Deutschland nach Einschätzung von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) nicht bereichert.

Entsprechende Mutmaßungen hätten sich nicht bestätigt, sagte Bahr am Dienstag in Berlin bei der Präsentation eines neuen Kino- und Fernsehspots zum Thema OrganspendeAm Mittwoch gibt die Bundesärztekammer die Ergebnisse der Überprüfungen der 24 Lebertransplantationsprogramme in Deutschland bekannt.

Die Prüfungen waren infolge des Organvergabeskandals verschärft worden. In mehreren Kliniken sollen Ärzte die Warteliste manipuliert und so eine bevorzugte Organvergabe für eigene Patienten erreicht haben.

Bahr rief zur Auseinandersetzung mit dem Thema Spende auf. "Organspende kann Leben retten." Möglichst viele Menschen sollten ihre Entscheidung in einem Organspendeausweis festhalten. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »