Ärzte Zeitung, 03.07.2008

Pflegenotruf in Brandenburg gestartet

POTSDAM (ami). Bei Konflikten und Gewalt in der Pflege alter Menschen steht in Brandenburg nun ein zentrales Beratungs- und Beschwerdetelefon zur Verfügung.

Der Pflegenotruf nach Berliner Vorbild soll dazu beitragen, das Thema aus der Grauzone herauszuholen. Die Anrufe laufen zunächst anonym auf. Pflegebedürftige, Angehörige, Pflegekräfte, Pflegeeinrichtungen aber auch Ärzte, die mit den negativen Folgen von Überforderungen in der Pflege konfrontiert sind, sollen dort Beratung, Informationen und Hilfsangebote erhalten.

Dafür steht ein Team von Mitarbeitern der AOK Brandenburg und des Diakonischen Werks Potsdam zur Verfügung. Das Schwerpunktprojekt im Rahmen der "Pflegeinitiative Brandenburg" ist eine Gemeinschaftsinitiative des Diakonischen Werks Potsdam, der AOK Brandenburg und des Landessozialministeriums und wird vom Ministerium aus Lottomitteln gefördert.

Der Pflegenotruf ist unter der Tel.: 0180/265 55 66 montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr erreichbar.

Topics
Schlagworte
Pflege (4657)
Organisationen
AOK (7021)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »

Wer nicht hören will, den soll die Kita künftig melden

Prävention mit Drohgebärden: Künftig will das Bundesgesundheitsministerium nicht nur mit Bußgeld drohen, sondern auch die Kitas einspannen, um die Verweigerer einer verpflichtenden Impfberatung herauszufischen. mehr »