Ärzte Zeitung, 22.09.2008

Qualität in ambulant betreuter WG

Viele Info-Angebote zu Wohngemeinschaften im Internet

NEU-ISENBURG (ric) Einen "Praxisleitfaden für die Qualitätssicherung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften" hat das bayerische Sozialministerium herausgegeben.

Der Ratgeber enthält konkrete Empfehlungen zu möglichen Pflege- und Betreuungskonzepten, räumlichen Voraussetzungen sowie zu den Strukturen einer WG. Er ist bei der Fachstelle für ambulant betreute Wohngemeinschaften verfügbar und steht unter www.stmas.bayern.de/senioren/seniwof/praxisleitfaden zum Download zur Verfügung.

Informationen zur Qualitätssicherung in ambulant betreuten WGs bietet auch das bundesweite Modellprojekt "WG-Qualität", das vom Bundesfamilienministerium unterstützt wird. http://www.wg-qualitaet.de/

Der Verein "Wohnen in Gemeinschaft" (WiG) NRW e.V. hat ebenfalls Leitlinien zur Qualitätsentwicklung vorgelegt (www.wig-nrw.de)

Seit August 2007 gibt es in den Hamburger Bezirksämtern einen Leitfaden für Angehörige zum Thema "Ambulant betreute WGs für Menschen mit Demenz". Die Broschüre enthält Informationen zum Aufbau der Gruppe, zur Finanzierung und zur Entlastung durch den Einsatz eines Pflegedienstes.

http://www.hamburg.de/servlet/contentblob/128358/dementen-wgs-kleinere-datei/data.pdf

Bereits 2006 hat das Kuratorium Deutsche Altershilfe (www.kda.de) gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung eine "Arbeitshilfe für Initiatoren von ambulant betreuten Wohngruppen" aufgelegt. Der Leitfaden richtet sich an potenzielle Initiatoren solcher WGs, aber auch an interessierte ältere Menschen, die ein solches Wohnprojekt gründen möchten.

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