Ärzte Zeitung, 30.03.2009

Mehr Geld für ambulante Pflegedienste

SCHWERIN (di). Ambulante Pflegedienste in Mecklenburg-Vorpommern erhalten für die häusliche Pflege ab Mai mehr Geld von den Pflegekassen. Ihre Verbände einigten sich auf eine Anhebung der Vergütungssätze um 3,7 Prozent. Zur Einordnung: Für die AOK Pflegekasse, die rund 80 Prozent der 41 000 pflegebedürftigen Menschen im Nordosten versichert, bedeutet dies Mehrausgaben von 2,5 Millionen Euro im Jahr bei einem Haushaltsvolumen von 360 Millionen Euro. Auf die häusliche Pflege entfallen davon 65 Millionen Euro. "Eine leistungsgerechte Vergütung ist Grundvoraussetzung zur Sicherung der Qualität."

Topics
Schlagworte
Pflege (4518)
Organisationen
AOK (6864)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »