Ärzte Zeitung, 07.08.2009

AOK Bayern stellt Pflegenetzen ein gutes Zeugnis aus

MÜNCHEN (sto). Die Bewohner von Pflegeheimen, die in Bayern im AOK-Pflegenetz betreut werden, benötigen etwa ein Drittel weniger Krankenhausbehandlungen als nicht eingeschriebene Heimbewohner.

Das geht aus der wissenschaftlichen Evaluation hervor, die erstmals nach drei Jahren Pflegenetz-Praxis von der AOK Bayern vorgelegt wurde. Nach der Studie wird in Bayern durchschnittlich jeder Heimbewohner einmal pro Jahr ins Krankenhaus eingeliefert. Im Pflegenetz bleibt dies jedem Dritten erspart.

"Das Ergebnis zeigt, dass die Vernetzung von Pflegeheim, Ärzten und Klinik die medizinische Versorgung und in der Folge die Lebensqualität der Pflegebedürftigen deutlich verbessert hat", kommentierte der Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, Dr. Helmut Platzer. Dieses Ergebnis sei der verstärkten Präsenz von Pflegenetzärzten in den Heimen und der engeren Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zu verdanken. Die Pflegenetze der AOK als Zusammenschluss von Leistungserbringern zur ambulanten medizinischen Versorgung von Pflegeheimbewohnern gibt es seit 2006 in Bayern.

Derzeit bilden 73 Pflegeeinrichtungen in sieben bayerischen Städten mit rund 1800 Bewohnern, rund 160 Ärzte und zehn Krankenhäuser acht AOK-Pflegenetze.

Topics
Schlagworte
Pflege (4656)
Krankenkassen (16464)
Organisationen
AOK (7021)
Personen
Helmut Platzer (107)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »